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Praktische Tipps zum Schutz vor Zecken

Zeckenentfernung

Zeckenarten

Es gibt zwei Familien von Zecken, harte und weiche. Alle Zecken sind Parasiten, die Blut von anderen Tieren, wie Vögel, Reptilien und Säugetieren, inkl. Menschen saugen. Die harte Zecke (Ixodes ricinus), Träger von Borreliose FSME (TBE), Ehrlichia und einer Vielzahl anderer Krankheiten, kommt in temperierten Zonen vor. Die Infektion überträgt sich vom Blut des Wirttieres zur Zecke, auch zwischen Zecken unterschiedlicher Geschlechter sowie zwischen unterschiedlichen Entwicklungsstufen.

Während ihres Lebenszyklus durchläuft die Zecke unterschiedliche Entwicklungsstadien. Nach dem Schlüpfen entwickelt sie sich zur Nymphe und dann zur erwachsenen „adulten“ Zecke. Während jeder Entwicklungsstufe benötigt die Zecke Blut. Wir kennen ca. 850 Arten verteilt über die temperierten Zonen dieser Erde.

Wann sind Zecken aktiv?

Zecken kennen keinen Kalender. Sie sind aktiv, sobald ihre Körpertemperatur ca. 6 Grad Celsius übersteigt und können auch als blinde Passagiere in unser Heim gelangen. Deshalb solle man das ganze Jahr über wachsam sein. Wird es zu kalt, fallen Zecken in die Starre.

GrassWo leben Zecken am liebsten?

Zecken lieben Feuchtigkeit. Sie leben dort wo es grün ist. Im Wald, im hohen Gras, im Gebüsch, im Unterholz. Aber auch im Stadtpark oder Schrebergarten kann man Zecken antreffen.

Ist ein Zeckenbiss gefährlich?

Ein Zeckenbiss ist  kein Grund zur Panik und die meisten Stiche sind harmlos. In bestimmten Fällen sollte man jedoch aufpassen, denn Zecken können Krankheiten wie Borreliose und vor allem im Süden Deutschlands und Österreich die Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME, übertragen.

Wann sollte ich nach einem Zeckenbiss den Arzt aufsuchen?

Wenn innerhalt von sechs Wochen nach einem Zeckenstich grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen auftreten sollten sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Wenn es zu einer Wanderröte kommt, sollten sie sofort zum Arzt gehen.

Was ist Borreliose?

Es handelt sich hierbei um krankmachende Bakterien. Sie sind im Stande, ein breites Spektrum an Krankheitssymptomen zu erzeugen, weshalb es oft zu falschen Diagnosen und Behandlungen kommt. Wenn nach einem Zeckenstich eine Rötung entsteht, die größer als 4cm ist (Wanderröte), sollten sie sofort einen Arzt aufsuchen, um die richtige Behandlung einzuleiten.

Was ist FSME?

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME; englisch tick-borne encephalitis, TBE) ist eine durch das FSME-Virus ausgelöste Erkrankung, die mit grippeähnlichen Symptomen, Fieber und bei einem Teil der Patienten mit einer Meningoenzephalitis, der Entzündung von Gehirn und Hirnhäuten, verläuft.

Wie hoch ist das Risiko nach einem Zeckenstich an FSME oder Borreliose zu erkranken?

Auch in den FSME-Risikogebieten sind nur wenige Zecken mit dem FSME-Virus infiziert. Aus zahlreichen Studien ist bekannt, dass das Virusvorkommen in den Zecken kleinräumig sehr stark schwanken kann, im Mittel tragen in FSME-Risikogebieten 0,1% bis 5 % der Zecken FSME-Viren in sich. Hieraus ein Erkrankungsrisiko nach einem einzelnen Zeckenstich abzuleiten, ist nicht möglich. Viele FSME-Infektionen verlaufen zudem ohne sichtbare oder mit milden Symptomen.

Das Vorkommen von Borrelien in Zecken schwankt kleinräumig sehr stark und kann bis zu 30% betragen. Nach Untersuchungen aus Deutschland und der Schweiz wurde nach einem Zeckenstich bei 2,6 bis 5,6% der Betroffenen eine Borrelien-Infektion nachgewiesen, charakterisiert durch die sogenannte Serokonversion, also das Auftreten von Antikörpern im Blut. Nur ein kleiner Teil der Infizierten erkrankt. Insgesamt ist bei 0,3 bis 1,4% der Zeckenstiche mit Krankheitssymptomen zu rechnen (Nahimana et al 2004; Heininger et al 1993; Maiwald et al 1998; Paul et al 1987). (Quellenangabe Robert Koch Institut)

Zeckenschutz, Zeckencheck

Warum ist das Absuchen nach Zecken wichtig?

Da Zecken nicht sofort zustechen, sondern auf der Suche nach einer geeigneten Stichstelle zunächst auf dem Körper bzw. der Kleidung umher laufen, können sie durch regelmäßiges Absuchen bereits vor dem Stechen entfernt werden. Nach einem Einstich dauert es bis zu 1 bis 2 Tagen, bis Borrelien übertragen werden. Die Übertragung von FSME-Viren erfolgt dagegen schon innerhalb kurzer Zeit nach dem Stich. Das rechtzeitige Entfernen von Zecken vermindert also vor allem das Risiko einer Infektion mit Borrelien erheblich. (Quellenangabe Robert Koch Institut)

Zeckenentfernung

Wie entferne ich eine Zecke richtig?

Zeckenentfernung

Wenn sich eine Zecke am Körper befindet, entfernen sie diese schnell und komplett, ohne den Blutsauger zu quetschen oder zu stressen. Unnötige Gewalt, wie herauszerren, wackeln, hebeln, betropfen oder besprühen mit chemischen Substanzen, versetzt die Zecke in Stress und erhöht das Übertragungsrisiko. Da sich Wiederhaken am Stechapparat befinden, empfehlen wir nur das Drehen, wodurch sie sich besser lösen lassen. Das Gerät zur Entfernung sollte am ganzen Körper einsetzbar sein, also auch an schwer zugänglichen Stellen wie Haare, Bauchnabel, Leiste usw.

Wegen der Verletzungsgefahr bitte keine Messer oder spitze Pinzetten – gerad im Augenbereich – verwenden. Zur schonenden Entfernung eignet sich am besten die 3iX Zeckenschlinge aus Schweden. Diese erfüllt alle Kriterien und sorgt für schnelle und schmerzlose Entfernung, was vor allem bei Kleinkindern und Kleintieren wichtig ist.

Vorsicht! Nur die 3iX Originalschlinge aus Schweden ist zum Drehen empfohlen. Andere Zeckenentferner, wie Zeckenschlingen die sehr günstig angeboten werden, entsprechen lange nicht den Kriterien für einen optimalen Zeckenentferner, genau so wenig wie eine zu grobe Zeckenzange,  Zeckenpinzette,  oder Zeckenkarte.

Die Richtige Zeckenentfernung und Vorbeugung ist das A und O um nicht krank zu werden.
3iX Zeckenschlinge, das Original aus Schweden ist ausschließlich zum Drehen entwickelt und funktioniert perfekt, wie eine feine Rohrzange. Sehr viele Entferner sind zum Drehen ungeeignet und viel zu grob. Das Drehen geht wesentlich schneller weil die Widerhaken am Saugrohr und der Klebstoff von der Zecke sich durch drehen besser und schneller lösen. Es ist offensichtlich! Die Zecke steht dadurch viel kürzer unter Stress, was Haustiere und Kleinkinder lieben, weil es fast schmerzlos ist.

3iX Zeckenschlinge greift mit nur 0,1 mm, fein genug auch für die Zecken-Larven mit ca. 0,4mm Körperlänge. Die kann man nicht falsch ansetzen, wenn man der Bedienungsanleitung folgt. Der Druck auf die Zecke ist von der Schlinge festgelegt und nicht vom Benutzer, was das Abreißrisiko wesentlich verringert. Ein Entferner sollte überall einsetzbar sein, z.B. im Haar, im Bauchnabel, zwischen den Pfoten usw. was oft nicht der Fall ist. Unnötige Gewalt wie Ziehen, Hebeln, betropfen usw. sollte nicht sein und versetzt logischerweise die Zecke in unnötiger Stress und erhöht dadurch vermutlich das Übertragungsrisiko. Der optimale Zeckenentferner sollte für Mensch und Tier sein, von Profis und Leihen leicht zu bedienen sein.

 

Zeckenentfernung bei Hunden und Katzen

Hunde und Katzen sind besonders gefährdet! Sie tragen Parasiten in Wohnräume, insbesondere zu den Plätzen, an denen sie sich hinlegen, wie z.B. ins Kinderbett oder auf das Sofa. Bitte suchen sie diese Orte regelmäßig ab und lassen sie ihre freilaufenden Haustiere nicht ins Bett. Die Zeckenschlinge 3iX das Original aus Schweden kann sowohl für Tiere als auch für den Menschen angewendet werden.

Quellenangabe: Werner Johansson

 

Wo kann ich die Zeckenschlinge kaufen?

erhältlich im Vitalshop24.com:

haben Sie noch Fragen? gerne bin ich für Sie da: 0043 (0)676897160300

Zeckenschlinge 3iX das Original: https://vitalshop24.com/produkt/3ix-zeckenschlinge-das-original/   

 

 

Renate Hubmann

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